Samstag, 11. Juni 2016

10. Juni 2016: ein Besuch beim Arzt

Auf dem heutigen Reisezettel steht vor allem Schleswig, zuerst das Schloss Gottorf mit seinem Park:




dann im Zentrum der Dom



mit dem sogenannten Bordesholmer  Altar aus dem fünfzehnten Jahrhundert, welcher die Christliche Geschichte von Adam und Eva bis zum jüngsten Gericht festhält, 400 geschnitzte Figuren, sieben Jahre Bauzeit, fantastisch!!






und dann bekämpfen wir unser Heimweh indem wir Höhenluft schnuppern und die rund 250 Stufen im Turm erklimmen. Gottseidank  ist dort oben alles verglast, sonst hätte uns der Wind wahrscheinlich  mitgerissen. Die Aussicht ist wunderschön, vor allem auch auf die Schlei, die  wie ein  Fjord über vierzig Kilometer  ins  Landesinnere verläuft.




Die Höhenluft ist mir nicht so gut bekommen, deshalb mussten wir uns einen Arzt suchen und haben uns spontan für den Landarzt entschieden J. Diese ZDF Serie wird hier in der Gegend gedreht, wobei die Ortschaft Deekelsen real nicht existiert, gefilmt wurde in der Stadt Kappeln, die wir aber später besuchen. Für heute beschränken  wir uns  auf das Anwesen des Landarztes, mittlerweile ein Café (welchen wir auch mit Torte geniesssen). Und – nach einem Käffchen bin ich schon wieder vollends genesen.




Am heutigen Freitagabend füllt sich der Campingplatz wieder, alle Wochenende Urlauber mit fixen Plätzen reisen an, die Kaninchen ziehen sich entnervt zurück. Übrigens, Geranien mögen sie nicht, hat mir eine entnervte Nachbarin erklärt, welcher die Kaninchen von Woche zu Woche alle liebevoll frisch gepflanzten Blümchen weggefressen haben. Ja, gestern Nacht, beim Versand meines FreitagsLachers, hat sich sogar ein Igel bis auf 50 cm an meinen Fuss verirrt. Bei all den Tieren, die ich hier beobachtet habe, sehe ich in  mir schon einen kleinen Moser aus der Schweizer Fernsehsendung „Netz Natur“ J







9. Juni 2016: Pötte Gucken … oder


… Ship watching. Heute besuchen  wir die Stadt Eckernförde mit den letzten verbliebenen Fischerbooten,


dem alten Getreide-Rundspeicher



 der Holzklappbrücke

 und anschliessend bei Rendsburg grundsätzlich  die Schwebefähre, die unten an einer Eisenbahnbrücke befestigt ist. Durch eine Kollision mit einem Schiff anfangs 2016 ist sie leider out of order. Die Einheimischen haben ihrem  Ärger über die langsam verlaufende Reparatur schon  mit einigen Protesten Luft gemacht.


Und nachher verschieben wir uns  an eine spezielle Stelle zum „Schiffe ansehen“, also Pötte-Gucken. Bei rund 40‘000 Schiffquerungen pro Jahr (dabei  sind die  privaten Segler und  Motorboote nicht mitgezählt) müsste das im Durchschnitt alle 15 Minuten ein Schiff sein. Wahrscheinlich war irgendwo ein Stau, wir sahen innerhalb einer Stunde ein einziges Containerschiff und dies auch nur noch von hinten. Immerhin gab es genügend Bier J











8. Juni 2016: Leinen los… und Kiel


Für heute haben wir uns „nur“ die die Landeshauptstadt Kiel vorgenommen. Von unserem zentral gewählten Punkt beträgt die Fahrzeit lediglich 30 Minuten. Viele historische Sehenswürdigkeiten fielen der Industrialisierung und den Bomben des 2. Weltkrieges zum Opfer.
Wir passieren die Holstenstrasse (Einkaufsmeile von Kiel) , das Rathaus mit seinem 107 m hohen Turm …



… die St Nikolai Kirche mit dem wunderschönen Flügel-Altar (datiert 1460)



… schlendern durch den Wochenmarkt


… und entscheiden uns spontan zu einer erweiterten Hafenrundfahrt durch die  Kieler Förde, wo nebst einem Kreuzfahrtschiff auch Fährschiffe nach Oslo und Stockholm zum Auslaufen bereit sind:











Dienstag, 7. Juni 2016

7. Juni 2016: Kaninchen oder so

Wir sind weitergezogen zum  Naturcamping Fam. Heide in Waabs in der Nähe von Eckernförde. Wie schon auf den vorhergehenden Campingplätzen stellten wir fest, dass die Kaninchen oder Hasen sich ebenso wohlfühlen wie die Camper.
Im Radio NDR1 Welle Nord wird teilweise über die Hitze hier geklagt, abends wird es aber immer wieder kühl und wir empfinden auch die sogenannte Hitze als angenehm.

Der Badestrand von unserem Camping


 unser Plätzchen
 die Rezeption
 und die erwähnten Karnickel

Montag, 6. Juni 2016

6. Juni 2016: klar zum Tauchen

Unser letzter Tag auf Fehmarn führt uns eher an die Ostküste und somit nach Burgstaaken mit seinem Fischerhafen und einem ausgemusterten U-Boot. Unterwegs kommen wir uns vor wie in der Camargue:

Das U-Boot:







Der Fischerhafen





Wir reisen weiter nach Burg, der Hauptstadt der Insel





Einfach so unterwegs an der Küste:





Und zuletzt landen wir heute in Puttgarden, an und für sich kein spezieller Ort, nur bekannt wegen dem Fährhafen. Hier legen im Halbstundentakt die Fähren an und bringen jedes Mal eine Unzahl von PKWs, LKWs, Bussen, Eisenbahnkompositionen und natürlich auch Campern, vom dänischen Rödby nach Deutschland resp. umgekehrt. Dem emsigen Treiben könnte man einen ganzen Tag zusehen.



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In einem angedockten Schiff im Hafen ist der sogenannte Cross Border Shop untergebracht.. Auf drei Etagen werden Biere, Weine und harte Spirituosen in einer Fülle angeboten, wie wir sie noch nie gesehen haben. Die Dänen kommen gleich mit PW + Anhänger und füllen Letztere randvoll, unglaublich. Wir reisen anschliessend zurück zum Camping Platz und geniessen ein bescheidenes Fläschchen Wein.






5. Juni 2016: Jimi Hendrix und so

Wir erkunden heute die Westseite der Insel, grosse Ebenen, Dämme, Windparks, einfach beeindruckend. Hier ein paar Eindrücke:








A propos Jimi Hendrix: auf Fehmarn fand 1970 ein „Love and Peace Festival" statt, ein absolutes Schlammbad, nur während dem ca. zweistündigen Auftritt von Jimi Hendrix schien die Sonne. 12 Tage danach ist er verstorben. Zu seinen Ehren wurde dieser Gedenkstein errichtet.




4. Juni 2016: … über diese Brücke musst Du geh’n …

Heute reisen wir bei prächtigem Wetter auf die Insel Fehmarn (und somit zwangsläufig über die Fehmarnsundbrücke), überall hören wir von Staus, für uns verläuft die Fahrt jedoch problemlos und um 10.30 sind wir bereits an unserem neuen Wirkungsort , dem Campingplatz Strukkamphuk, eingetroffen und zum Mittag bereits voll installiert, gleich hinter dem Damm





Wir geniessen den Nachmittag und können (weil es warm und mal windstill ist)  erstmals bis 22.00 Uhr draussen sitzen.